Herstellung

Wie wird die individuelle Immuntherapie hergestellt?

Zunächst ist es von Bedeutung, genau die Bakterien zu ermitteln, die die chronische oder rezidivierende (wiederkehrende) Infektion verursachen. Es reicht nicht aus, zu erfahren, um welche Bakterien es sich handelt. Vielmehr müssen die Bakterien auch „dingfest“ gemacht werden, da sie das Ausgangsmaterial für die individuelle Immuntherapie darstellen. Dazu ist es erforderlich, dass eine Probe vom Ort der Infektion genommen wird. Das kann z. B. eine Urinprobe sein, ein Wundabstrich, Eiter aus einem Furunkel oder Sekrete aus den Bronchien, Nasennebenhöhlen oder anderen Orten, wo sich die Entzündung abspielt. Es ist entscheidend, die richtigen Bakterien zu identifizieren, denn diese soll der Körper später auch selbstständig bekämpfen.


Der behandelnde Arzt schickt das Abstrichröhrchen oder die Urinprobe an die UniVaccin GmbH in Itzehoe. Im Labor wird die Probe analysiert, die Erreger angezüchtet, identifiziert und gezielt vermehrt. Experten sprechen hier von einer Reinkultur. Aus dieser Reinkultur stellt die UniVaccin GmbH in einem weltweit einzigartigen Verfahren das individuell angepasste Arzneimittel her. Dabei umfassen 8 Ampullen eine Behandlungsserie. Die Produktionsschritte erfolgen unter sterilen Bedingungen und Berücksichtigung höchster Qualitäts-Standards in modernen Reinräumen.

Damit sich die Bakterien im Körper nach der Behandlung nicht mehr vermehren können, werden sie abschließend in einem speziell hierfür entwickelten Hitze-Inaktivierungs-Verfahren abgetötet. Die Verträglichkeit der Therapie ist sehr gut. Dank des besonderen Herstellungsverfahrens kann auf chemische Zusatzstoffe wie z. B. Formalin oder Phenol ver-zichtet werden. Allergische Reaktionen oder starke Nebenwirkungen lassen sich so vermeiden.

Die gesamte Herstellung von der Probenentnahme bis zur Auslieferung an die Apotheke dauert etwa drei Wochen.

Lesen Sie mehr zur Behandlung…