Häufig gestellte Fragen:



Kann jede Behandlungsserie nur eine einzige Bakterienart enthalten?

Nein. Wenn die Laboruntersuchung einer Probe verschiedene krankmachende Bakterien ergibt, die für die Infektion als Auslöser in Frage kommen, werden all diese Keime für die Herstellung der individuellen, erregerspezifischen Immuntherapie verwendet. Dies ist ein weiterer Vorteil der individuellen Zubereitung.

Ist es sicher, dass die Therapie mir hilft?

Erfahrungsgemäß liegt die Ansprechrate dieses Therapieprinzips bei ca. 65 bis 90 Prozent in Abhängigkeit von der Infektionskrankheit, des Erregers und der Reaktionsbereitschaft des individuellen Immunsystems. In diesen Fällen wird die Krankheitsdauer, die –häufigkeit und/oder die Stärke günstig beeinflusst. Entscheidend ist allerdings, dass in der eingeschickten Probe tatsächlich die ursächlichen Erreger enthalten waren. Selten kommt es während des Krankheitsverlaufs auch zu einem Erregerwechsel.
In dem Fall eines scheinbaren Versagens dieser Therapie , dass die Beschwerden sich nicht bessern, sollte erneut eine Probe eingeschickt werden. Manchmal finden sich andere Krankheitserreger. Dann kommt eine weitere Behandlungsserie in Betracht.

Stimmt es, dass die Lösung speziell für mich hergestellt wird?

Jede Injektionsserie, die die UniVaccin GmbH herstellt, ist ausschließlich für einen einzigen Patienten bestimmt.

Welche Inhaltsstoffe sind genau in der Lösung enthalten?

Die Lösung enthält nur abgetötete Bakterien und Kochsalzlösung. Es sind keine weiteren chemischen Zusätze etwa zur Abtötung der Bakterien oder zur Konservierung enthalten. Deswegen sollen die Ampullen nach einmaligem Gebrauch, auch wenn nicht alles entnommen wurde, verworfen werden.

Was muss ich oder mein Arzt bei der Probenentnahme beachten?

Wichtig ist, dass Ihr Arzt die Probe entnimmt, wenn die Beschwerden gerade akut sind. Zum Zeitpunkt der Probenentnahme sollten Sie noch kein Antibiotikum eingenommen haben. Die individuelle, erregerspezifische Immuntherapie mobilisiert Ihre Abwehrkräfte gegen den oder die Erreger und durchbricht die Toleranz.

Kann ich mit der individuellen, erregerspezifischen Immuntherapie behandelt werden, während die Infektion in Gang ist?

Ja. Bei einer chronisch verlaufenden Infektion geht dies gar nicht anders.
Bei einem chronischen Infekt ist es so, dass das Immunsystem diesen Infekt toleriert, oh-ne sich besonders damit zu befassen. Mit der immuntherapeutischen Behandlung werden andere Instanzen des Immunsystems angesprochen, um so das Immunsystem auf den Infekt aufmerksam zu machen.
Liegt andererseits ein zusätzlicher, z.B. fieberhafter Infekt vor, sollte mit der nächsten Injektion pausiert werden, bis der akute Infekt abgeklungen ist.

Kann ich mit der individuellen, erregerspezifischen Immuntherapie behandelt werden, wenn ich gleichzeitig Antibiotika erhalte?

Im Allgemeinen wird der akute bakterielle Infekt mit einem Antibiotikum behandelt. Die Probe vom Infektionsort sollte jedoch immer entnommen werden bevor die Antibiotika-Einnahme beginnt. Bis die individuell angefertigten Ampulle geliefert werden (ca. 3 Wochen nach Einsand der Probe) und der Arzt mit der Behandlung beginnen kann, ist die antibiotische Therapie meist bereits abgeschlossen. Sollte unter der Immuntherapie eine erneute Antibiotika-Einnahme erforderlich sein, kann diese Therapie parallel fortgesetzt werden.

Wie wird die Probe eingeschickt?

Die Probe aus dem Infektionsort wird unter Einhaltung der praxisüblichen Bedingungen an die UniVaccin GmbH geschickt. Hier können die jeweils geeigneten Versandmaterialien kostenlos angefordert werden.

Wer trägt die Kosten für die individuelle Immuntherapie?

Die individuelle Immuntherapie ist gegenwärtig keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten für die Herstellung sowie für die Behandlung gehören zu den Selbstzahlerlei-stungen. Ihr Arzt oder die UniVaccin GmbH berät Sie gern über alle notwendigen Schritte und die damit verbundenen Kosten Ihrer Therapie.

Kann ich mit der individuellen, erregerspezifischen Immuntherapie behandelt werden, wenn ich schwanger bin?<

Da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, kann eine Behandlung während der Schwangerschaft nicht empfohlen werden.

Kann ich mit der individuellen, erregerspezifischen Immuntherapie behandelt werden während ich stille?

Eine Behandlung von stillenden Müttern ist nicht ausgeschlossen, sollte aber von Ihrem behandelnden Arzt sorgfältig abgewogen werden.

Handelt es sich bei der individuelle erregerspezifische Immuntherapie um ein homöopathisches Prinzip?

Nein. In der Lösung sind ist eine höhere Zahl an Keimen vorhanden. Lösung A hat eine Konzentration von 1.000 bis 100.000 inaktivierten Keimen und Lösung B von 100.000 bis 10.000.000 inaktivierten Keimen. In der homöopathischen Medizin werden sehr kleine Wirkstoffmengen verwendet. Husten behandelt man z. B. indem man winzigste Mengen von Wirkstoffen gibt, die in größeren Mengen gerade das Symptom „Husten“ hervorrufen. Es wird keine patientenindividuelle und erregerspezifische Immunisierung angestrebt.

Ab welchem Alter kann die individuelle, erregerspezifische Immuntherapie angewendet werden?

Auf Grund des noch nicht vollständig entwickelten Immunsystems sollten Kinder unter einem Jahr nicht mit der individuellen, erregerspezifischen Immuntherapie behandelt werden.

Mein Arzt kennt die Methode nicht. Was soll ich machen?

Setzen sie sich mit der UniVaccin GmbH in Verbindung, die gerne Ihrem Arzt geeignetes medizinisches Informationsmaterial unverbindlich zur Verfügung stellt.

Eine Bekannte hat die gleichen Symptome wie ich. Können die Reste aus den Ampullen für sie verwenden werden?

Nein. Grundlage für die Therapie sind die Erreger, die im individuellen Infektionsherd vorkommen und damit seine Krankheit tatsächlich verursachen. Nach jeder Injektion müssen die Reste verworfen werden.

Worin unterscheiden sich Autogene Vaccine von Autovaccinen?

Bei den Produkten der UniVaccin GmbH handelt es sich um so genannte autogene Vaccine. Diese unterscheiden sich entscheidend von den sogenannte „Autovaccine“. Bei solchen als „Autovaccine“ bezeichneten Präparaten handelt es sich um Substanzen, die aus bestimmten Stuhlbakterien des Patienten hergestellt werden. Diese Stuhlbakterien haben nichts mit den Bakterien zu tun, die gerade eine aktuelle Infektion verursachen. Die Grundlage für die Herstellung autogener Vaccine sind die krankmachenden Erreger,,die aus dem jeweiligen Infektionsherd nachgewiesen werden. So kann die Immuntherapie gezielt Ihre Abwehrkräfte gegen genau diese Erreger mobilisieren und die Toleranz durchbrechen.

Bitte beachten Sie, dass die Produkte der UniVaccin GmbH zur individuellen Immuntherapie verschreibungspflichtig sind! Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, um zu besprechen, ob die Therapie bei Ihnen sinnvoll ist!

Ihr Arzt/ Ihre Ärztin kann ausführliche Informationen zur individuellen Immuntherapie in einem extra für Fachkreise eingerichteten Bereich unter www.univaccin.de einsehen. Hier findet er auch die Fachinformation und schrittweise Anleitung zur Vorgehensweise. Ihr Arzt kann sich auch jederzeit an die telefonische Hotline wenden.

Kostenlose Hotline 0800 – 11 44 77 2